Warum Mindset…?

Wir leben heute in einer postmodernen, globalen und digitalen Welt. Weiterentwicklung vollzieht sich exponentiell und disruptive Technologien verändern stündlich unseren Alltag. Mindset ist die Kernkompetenz, um der Welt von morgen zu begegnen.

Wir erinnern uns: 1989 fiel die Mauer, 1991 brach die Sowjetunion auseinander. Man sprach vom „Ende der Geschichte“. Der kalte Krieg war beendet. Der Kapitalismus hatte gewonnen. Überall auf der Welt entstanden neue Märkte. Mit dem Internet kam die dritte mediale Revolution nach Gutenberg und dem Fernsehen. Der Zugang zu Wissen wurde weiter demokratisiert. Wissen ist Macht. Diese Möglichkeit nutzten Millionen von Menschen überall auf der Welt.

Die Liberalisierung des Welthandels und die Globalisierung machten die Welt zum Dorf. Jeder konkurriert heute mit jedem.Weltweit. Jederzeit. Für Produkte und Dienstleistungen galt nunmehr: Hauptsache billig. Verbraucher in den westlichen Industriestaaten profitierten hiervon bereitwillig. Und Unternehmen freuten sich über neue Absatzmärkte in sich entwickelnden Ländern. In China, Indien, Brasilien, Russland und vielen anderen Ländern machten sich die Menschen auf in den Wohlstand. Immer mehr Menschen wollten am westlichen, freiheitlichen und kapitalistischen Lebensstil teilhaben. Sie entwickelten ihre Kompetenzen weiter. Programmiert wird heute in Bangalore ebenso gut wie in San Francisco.

Das Ergebnis ist ein neuer „kalter Krieg“ um die besten Köpfe. In unserer Zeit ist Wissen zum wichtigsten Rohstoff geworden: Alles verändert sich immer schneller. Vieles ist austauschbar geworden. Innovative Ideen und damit Wettbewerbsvorteile haben eine immer kürzere Halbwertzeit. Und die Digitalisierung bringt heute immer schneller disruptive Geschäftsmodelle hervor, die die Gesetze ganzer Branchen in einem Augenaufschlag durcheinander wirbeln.

In einer Epoche, in der Unsicherheit zur einzigen Konstante geworden scheint, gibt es nur eine Investition, die wirklich nachhaltig ist: Diejenige in uns selbst. Wir können unsere fachlichen, kommunikativen, sozialen und emotionalen Kompetenzen weiter entwickeln. Wir können persönlich wachsen. Uns selbst haben wir schließlich immer dabei. Egal, wo auf der Welt. Egal, in welchem Kontext. Und wo Wissen Macht ist, da ist das mächtigste Wissen dasjenige über die eigene Weiterentwicklung. Ein höheres Maß an Freiheit durch Liberalisierung, Globalisierung und Digitalisierung bringt auch mehr Verantwortung mit sich. Je größer die Wahlmöglichkeiten und Konsequenzen eigener Entscheidungen, desto höher die Verantwortung, die jeder Einzelne für sein Leben übernehmen sollte. Eine für manchen unbequeme Wahrheit.

Mindset ist unsere Geisteshaltung und Einstellung. Nicht das, was im Leben passiert, entscheidet über unseren Erfolg, sondern das, was wir daraus machen. Ein positives Mindset erlaubt uns, mit vielfältigen Veränderungen umzugehen. Es entfaltet eine Hebelwirkung auf alle anderen persönlichen Kompetenzen und ist der Schlüssel für ein sebstbestimmtes Leben. Es ist die Antwort darauf, wie wir unserer Verantwortung in einer globalen und digitalen Welt gerecht werden können.

Und da das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, ist Mindset für Unternehmen der Schlüssel für neue Organisations- und Arbeitsformen, für Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit und damit die Antwort auf die Herausforderungen von morgen.

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Ein Fluch, der einem Segen ähnlich sieht?

Ein Plädoyer für die aktive Gestaltung des digitalen Wandels und seiner gesellschaftlichen Folgen

Eine neue Kultur hat in deutschen Unternehmen Einzug gefunden: Vielerorts lassen sich CEOs duzen, die Krawatte ist so gut wie verschwunden und die Kleiderordnung ist kreativ leger. Diese Lockerheit im Umgang miteinander ist erfreulich. Sie steht für eine neue Ära: Dank exponentieller technologischer Entwicklung und Globalisierung sind den Möglichkeiten, neue Produkte, Geschäftsmodelle und Märkte zu schaffen so gut wie keine Grenzen mehr gesetzt.

Die stille Revolution

Neulich fiel mir in einer Pariser Buchhandlung ein Comic mit dem Titel „Les entreprises libérées“ (Die befreiten Unternehmen) in die Hand. Neugierig fing ich an zu blättern und entdeckte, dass es in Frankreich eine Reihe von geschäftsführenden Gesellschaftern gibt, die ihr eigenes Unternehmen befreit haben. Plötzlich organisieren sich Teams autonom, Mitarbeiter legen ihr Gehalts- und Prämiensystem eigenständig fest und Initiative, Kreativität und Innovationen gedeihen. Wie ist das möglich?

Freiheit in Verantwortung – auf Computerwoche.de

Freiheit ist im Zusammenhang mit neuen Formen der Führung derzeit in aller Munde. Dieter Zetsche z. B. wünscht sich, dass die Corporate Culture von Daimler viral werde. Worauf gilt es zu achten? Wie grenzenlos darf Freiheit in Unternehmen sein? Wie können Leader eine verantwortungsvoll ausgeübte Freiheit befördern?

Das Beste ist, wir verlassen uns auf unseren gesunden Menschenverstand. Wie das gehen kann und warum wirkliche Freiheit nur in Verantwortung möglich ist, lesen Sie in meinem aktuellen Beitrag auf Computerwoche.de: Digital Leadership: Freiheit in Verantwortung

Zuckerbrot und Peitsche ade!

Warum die Frage nach Motivierung künftig überflüssig sein wird

Wer kennt das nicht? Mal läuft es besser mit der Mitarbeitermotivation, mal schlechter. Mal brennen die eigenen Leute für ein Projekt, die Sache oder das Unternehmen, mal haben wir den Eindruck, sie machten nur Dienst nach Vorschrift. Wie aber bekommen wir das ganze Engagement unserer Mitarbeiter und Kollegen? Wie kriegen wir es hin, dass die Menschen „wollen, was sie sollen“? Oder werden wir uns in Zukunft diese Fragen gar nicht mehr stellen müssen?

Digital Leadership – auf Computerwoche.de

Digitalisierung und digitale Transformation sind derzeit in aller Munde. Doch was braucht es neben politischen Rahmenbedingungen oder neuen Organisationsformen, um als Unternehmen den Herausforderungen zu begegnen?

Es kommt weniger auf äußere Faktoren, als vielmehr auf die Mentalität der Menschen an. Welcher Art von Führung es bedarf, um die Zukunft zu meistern? Lesen Sie dazu meinen aktuellen Artikel Computerwoche.de. Hier gehts zum Artikel: Digital Leadership: Digitalisierung verlang eine neue Art der Führung

New Leadership: Warum die Digitalisierung eine neue Art der Führung verlangt.

Elon Musk gründete vor ein paar Tagen ein neues Startup: Neuralink. Wenig ist bisher darüber bekannt und doch geht ein Aufschrei durch die Gründerszene. Was genau führt Musk im Schilde? Ihm geht es diesmal um nichts Geringeres als um eine schnittstellenfreie Verbindung zwischen dem menschlichen Gehirn und künstlicher Intelligenz. Ansätze davon sind heute bereits in der Medizintechnik im Einsatz und genau hier soll die neue Technologie auch stärker zum Tragen kommen. Erst in einem zweiten Schritt sollen dann auch Gedanken hochgeladen werden können.

Mut zur Veränderung macht uns fit für die digitale Transformation!

Zur Zeit lese und höre ich sehr häufig, dass die deutsche Wirtschaft die digitale Transformation verschlafe, Start-ups zu wenig fördere und so den Anschluss an die Entwicklung verpasse. Gerne wird der sprichwörtliche Geschäftsführer ohne eigenes E-Mail Konto zitiert, der seiner Sekretärin auch im Jahr 2017 noch Briefe diktiert. So wird das hohe Lied des Untergangs angestimmt, auf dass man sich unverzüglich mit der Digitalisierung beschäftige. Dementsprechend groß ist derzeit auch die Hysterie im Umgang mit digitalen Strategien. Schnell wird ein CDO bestellt, ein disruptives Beiboot in Berlin zu Wasser gelassen und schon fühlt man sich für die Zukunft gerüstet.

„Papa, ich werde YouTuber!“

Was wir von unseren Kindern für den Umgang mit der Digitalisierung lernen können…

Willkommen in der virtuellen Welt! In der ist Klötzchen aufeinanderstapeln (Minecraft), sich online in Clans bekämpfen (Clash of Clans) oder „youtuben“ zum Lebensinhalt unserer Kids geworden. Wer’s ein bisschen kreativer mag, sieht Musikvideos. Wie die von den Lochis, jenen pubertierenden Milchgesichtern, die ganz witzige Songs schreiben, sich gegenseitig challengen und sich zur Not auch mal einen Döner ins Gesicht schmieren… Die Klickzahlen? Gehen in die Millionen. Und im Frühjahr gehen sie sogar auf Tour. Kein Wunder, dass mein jetzt 10-jähriger Sohn mir neulich eröffnete: „Papa, ich werde YouTuber!“