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Mut zur Veränderung macht uns fit für die digitale Transformation!

Zur Zeit lese und höre ich sehr häufig, dass die deutsche Wirtschaft die digitale Transformation verschlafe, Start-ups zu wenig fördere und so den Anschluss an die Entwicklung verpasse. Gerne wird der sprichwörtliche Geschäftsführer ohne eigenes E-Mail Konto zitiert, der seiner Sekretärin auch im Jahr 2017 noch Briefe diktiert. So wird das hohe Lied des Untergangs angestimmt, auf dass man sich unverzüglich mit der Digitalisierung beschäftige. Dementsprechend groß ist derzeit auch die Hysterie im Umgang mit digitalen Strategien. Schnell wird ein CDO bestellt, ein disruptives Beiboot in Berlin zu Wasser gelassen und schon fühlt man sich für die Zukunft gerüstet.

„Papa, ich werde YouTuber!“

Was wir von unseren Kindern für den Umgang mit der Digitalisierung lernen können…

Willkommen in der virtuellen Welt! In der ist Klötzchen aufeinanderstapeln (Minecraft), sich online in Clans bekämpfen (Clash of Clans) oder „youtuben“ zum Lebensinhalt unserer Kids geworden. Wer’s ein bisschen kreativer mag, sieht Musikvideos. Wie die von den Lochis, jenen pubertierenden Milchgesichtern, die ganz witzige Songs schreiben, sich gegenseitig challengen und sich zur Not auch mal einen Döner ins Gesicht schmieren… Die Klickzahlen? Gehen in die Millionen. Und im Frühjahr gehen sie sogar auf Tour. Kein Wunder, dass mein jetzt 10-jähriger Sohn mir neulich eröffnete: „Papa, ich werde YouTuber!“

Die Welt steht Kopf – und das birgt neue Chancen!

Unsere Welt ist aus den Fugen geraten. Die USA, lange Zeit Vorreiter in Globalisierung und Liberalisierung des Welthandels, schotten sich unter dem neuen Präsidenten ab. Stattdessen engagiert sich ausgerechnet China an der Seite Deutschlands für den Freihandel. Die Europäische Union droht auseinander zu brechen. War der Brexit erst der Anfang? Oder steht eine neue Eurokrise bereits ins Haus? Wie werden die Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich ausgehen?

Innovationskraft -Motor der Zukunft

Das Ranking der Boston Consulting Group 2017 bestätigt wieder einmal: Die innovativsten Unternehmen kommen aus den USA. Neben Apple und Google hat Tesla den Sprung unter die ersten zehn geschafft. Dort rangieren auch Toyota und Samsung. Deutsche Unternehmen? Fehlanzeige! Sie belegen vereinzelt Plätze ab Rang 14, BMW und Daimler sind die einzigen Lichtblicke unter den Top 20. Zugrunde liegt der seit 2005 durchgeführten Analyse ein Mix aus Umsatz- und Gewinnwachstum, sowie die Einschätzungen der CEOs.

Selbstmotivation dank motivierter Mitarbeiter? So kann’s gehen!

Experten sind sich einig: Mitarbeitermotivation und hohes Engagement tragen zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei. Mangelnde Identifikation oder gar innere Kündigung hingegen sind Gift.

Doch welche sozialen Antennen sind notwendig, wie viel Achtsamkeit ist erforderlich, um Mitarbeitern auf gesunde Art und Weise gerecht zu werden? Wo ist die Grenze zwischen Mentoring und Kindergarten? Und welchen Mindset braucht der Chef, um für eine positive Identifikation seiner Belegschaft mit dem Unternehmen zu sorgen?

Lesen Sie hierzu meinem Artikel auf Unternehmer.de Mitarbeiterengagement: So entscheidend ist Motivation.

 

Schöne heile Welt…

„Postfaktisch“ ist das Wort des Jahres 2016!

In postfaktischen Zeiten treten die Fakten hinter die Emotionen zurück. Der Brexit? Die Wahl Donald Trumps? Stillstand Italien? Ergebnisse von Befragungen oder Wahlen, die viele Menschen überrascht haben. Wie ist das bloß möglich, dass sich Menschen mehr von Ihren Gefühlen als von ihrem Verstand lenken lassen? Und dabei das vermeintliche oder ganz offensichtliche „Übel“ wählen?